UniCamp-Teilnehmerinnen berichten: "Am besten gefallen hat mir..."


„... wie vielfältig das Angebot war und dass wir so viele unterschiedliche Sachen gemacht haben. Bei einigen Fächern hab ich mir am Anfang gedacht: Was soll das jetzt sein? Und am Schluss fand ich diese Fächer am interessantesten.“
Amelie Urig







„... dass wir erklärt bekommen haben, was uns bei den verschiedenen Fächern im Studium und Beruf erwartet. Dadurch haben wir mehr Klarheit, in welche Richtung wir gehen und auf was wir uns spezialisieren können.“
Merle Rietz






„... das Programm der Informatik und der Cybersicherheit. Das habe ich nicht erwartet. Eigentlich wollte ich etwas anderes studieren, aber jetzt denke ich über Informatik nach.“
Alicia Jochum







„... dass wir in so viele verschiedene Fächer einblicken und dadurch viele Aspekte sehen konnten. Jetzt weiß ich besser, was mir gefällt und was nicht. Mich hat auch überrascht, wie gut mir die Bioinformatik gefallen hat.“
– Marie Hagenbourger






„... das Uniklinikum in Homburg, wo wir im Labor aus Speichel DNA-Proben entnommen haben. Und wir haben dort Speiseeis gemacht, das war lecker.“
Janina Ege





Fotos: Koordinationsstelle Gender Equality MINT



Bericht Unicamp 2015


Jedes Jahr nehmen 40 Schülerinnen am Unicamp teil und gehen nach der Woche begeistert und mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause. Hier findet ihr einen Bericht einer Teilnehmerin aus dem Jahr 2015:

"Im vergangenen Jahr habe ich mit zwei meiner Freundinnen vom 10. bis zum 14. August 2015 am 12. Uni-Camp für Schülerinnen an der Universität des Saarlandes teilgenommen. Mir persönlich hat die Woche super gefallen, auch wenn mich die MINT-Fächer [Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik] in der Schule bisher nicht wirklich begeistern konnten.

Uns Schülerinnen wurden vielfältige Aspekte der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer gezeigt. In der Schule lernt man meistens nur die Formeln und wofür sie verwendet werden, aber während dieser fünf Tage konnten wir erfahren, was man in der Praxis damit alles anstellen kann. Die verschiedenen Experimente haben mir gezeigt, dass Naturwissenschaft und Technik auch sehr viel Spaß machen kann. Die besten Erfahrungen waren meiner Meinung nach, dass ein Chemiker ein Eis aus Flüssiggas gemacht hat, das dazu noch sehr lecker geschmeckt hat. Wir haben einen Roboter programmiert und ihn zum Fahren und Reden gebracht und nebenbei sehr viele neue Leute kennengelernt.

Ich kann nur empfehlen, selbst am Uni-Camp für Schülerinnen teilzunehmen, egal ob man sich für MINT-Fächer interessiert oder nicht. Ich denke, jede kommt mit mindestens einer tollen Erfahrung nach Hause.

Neben dem Kursprogramm in den Hörsälen und Laboren hatten wir immer auch ein wenig Zeit für uns. Abends gab es verschiedene sportliche und kulturelle Aktivitäten zur Auswahl. Die studentischen Betreuerinnen waren alle sehr nett, lustig und offen. Morgens und abends haben wir in der Sportler-Mensa an der Landessportschule gegessen und mittags in der großen `Studierenden´-Mensa, was auch eine coole Erfahrung war."

Bericht: Pauline Diehl, Schülerin am DFG Saarbrücken und Unicamp-Teilnehmerin 2015

Foto: Iris Maurer